4/r9BJ9o3L3IECWxgXlUgxP-jkfpiHEK82IzwdT-28vbYKurzgeschichten - gesellschaftskritische Literatur
Meine Kurzgeschichten sind als E-Book bei Amazon für ca. 1 Euro erhältlich
Die Kurzgeschichte "Die Russin" zum Thema Migration erhielt den Literaturpreis der Volkshochschule Frankfurt und der Stiftung Lesen.
Die Ich-Erzählerin beobachtet eine russische Migrantin und erlebt dabei ihre Sehnsucht nach dem fernen Baikalsee, einer verlorenen Heimat und nach Frieden. "Ich hätte so gerne mal mit ihr gesprochen, aber ich wusste nicht, wie ich das anstellen sollte"
Die Kurzgeschichte "Grenzpreise" zum Thema "Eiserner Vorhang" gehörte zu den besten 20 Kurzgeschichten des Tübinger Literaturwettbewerbs "Kuttelkompromiss". Sie erschien in der gleichnamigen Anthologie.
Ein Mädchen sehnt sich nach der östlichen Seite des Eisernen Vorhangs. Sie findet eine polnische Brieffreundin und hofft, mit ihrer Hilfe die Geheimnisse ihrer Eltern im für sie unerreichbaren Polen aufzudecken. Ein Kurzgeschichte über eine Kindheit während des kalten Kriegs.
Die Kurzgeschichte "Graupen" zum Thema "Krieg" gehörte zu den besten 20 Kurzgeschichten des Harder Literaturwettbewerbs "Im Westen nichts Neues?". Sie erschien in der gleichnamigen Anthologie.
„Eines Tages werde ich euch das köstlichste Süppchen kochen, das die Welt je gesehen oder geschmeckt hat.“ In einer Zeit von Hunger, Krieg und Sklaverei entführt die Mutter ihre Kinder in die Welt der Graupensuppe, um sie vor dem Hungertod zu bewahren.
Die Kurzgeschichte "Besuch" zum Thema "psychische Erkrankung" erschien in den Literaturzeitschriften Impressum und Macondo.
Körn ist schizophren. Er lebt seit dreißig Jahren in der Psychiatrie ohne Kontakt zu seiner Familie. Nun hat ihm seine Nichte geschrieben, dass sie ihn besuchen will. Die Kurzgeschichte ist eine Momentaufnahme aus dem Leben eines schizophrenen, stark hospitalisierten Mannes.
Die Kurzgeschichte "Kriegskinder" zum Thema "Kinder als Flüchtlinge" erhielt den Literaturpreis zum Thema "Mythos Fremde" des Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. Sie erschien in der gleichnamigen Anthologie des Free Pen Verlags.
Deine Augen, die haben es nicht gesehen. Nicht wie die Augen Aischas, die mich wissend angeschaut haben. In denen ich immer dasselbe las: Warum? Die Geschichte wirft einen Blick auf die Erlebnisse von Kindern im Krieg.
Der Kurzkrimi "Cécile" wurde nominiert für den Mellrichstädter Literaturpreis.
„Mit ihm war sie zu der einsamen Hütte im Taurus gewandert, unter der sie Philippe begraben hatte. Er hatte sie in der Holzhütte an die Wand gedrückt, hatte sie, während er sie nahm, mit offenen Beinen vor die Tür getragen und sie behutsam in den Strohhaufen gelegt, in dem sie sich geliebt hatten, bis über ihnen Sterne am nachtschwarzen Himmel gefunkelt hatten.“ Cécile führt ein Doppelleben, in dem einen ist sie eine angepasste Ehefrau mit schlechtem Sex, in dem anderen erlebt sie erotische Sinnlichkeit und tötet.
Die Weihnachtsgeschichte ist bisher unveröffentlicht
In den Weihnächten schickte uns niemand ins Bett. Der Besuch ging. Jesus war gleich nach der Fanta gegangen. Der Vater schlief, nur die Mutter wachte noch eine Weile mit einem Gläschen Sekt unter dem Weihnachtsbaum. Sie spiegelte sich vielfach in den Kugeln und in ihren Tränen verschwamm der bunte Glanz bis ihr Vater kam und sie tröstete, wie er es jedes Jahr tat, seit er an einem Weihnachten an der Front verblutet war. Ein Kind erzählt Weihnachten in den siebziger Jahren, eine Mischung aus Humor und Schmerz.
DieLügengeschichte ist bisher unveröffentlicht
"Als sie die Tür öffnete, hatte ich mich genug beruhigt um zu bemerken, dass sie eine war, die es heftig liebte, eine, die genommen werden wollte. Sie hatte den tiefen Blick, bei dem einem Mann schwindlig werden konnte, so dass er sich nicht eher beruhigte bis er in sie eingedrungen war." Die Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit bringt einen Seemann dazu, sich eine neue Identität als Professor zu erfinden. Er schafft sich ein Refugium in der Speicherstadt und verliebt sich in die Frau seines „Kollegen“.
Die Geschichte ist Teil eines bisher unveröffentlichten Romans, der demnächst hier erscheinen wird.
Da ist er wieder. Der schwarze Fleck, mit dem alles anfängt. Er dehnt sich aus zu einer Spinne und greift nach ihm, nach allem. Nein, nimm’ mich nicht, nicht heute. Wo ist die graue Tür? Er kriecht hin, hält den Schädel an den kalten Stahl. Es brennt durch seine Hirnhaut. Die Spinne rollt sich zum Gummiball und springt auf seiner Magengrube herum, als wär’ er ein Trampolin. Er kotzt. Wo verdammt ist die Tür? „Ach, wie gut, dass niemand weiß...“, was er tat, fällt ihm noch ein und dann ist die Spinne ein Zwerg. Tommi ist siebzehn und sitzt im Gefängnis. Er ist drogenabhängig und erleidet einen kalten Entzug. Wird er überleben?
Diese Geschichte ist unveröffentlicht
„Ich habe dich nie wieder gesehen. Bist du diese Amsel, die sich auf dem roten Stein festklammert? Bist du der Wind, der durch die hohen Pappeln rauscht? Bist du der Regen, der sich in meinem Gesicht mit meinen Tränen mischt? Bitte nimm mich mit. Geh nicht fort ohne mich. Meine Finger ziehen zärtlich schmale, dunkle Furchen in deine Erdehaut. Wie weißer Schnee tropfen die Ringelblumensamen in das feuchte Schwarz über deinem Sarg.“ Eine Frau steht am Grab ihrer Großmutter, die sie schmerzlich vermisst. Die Kurzgeschichte ist wie ein Totengesang über die unendliche Trauer nach dem Verlust eines über alles geliebten Menschen.
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